D Die Studentinnen und Studenten der Hochschulen sind über Praxissemester und Abschlussarbeiten kontinuierlich in Unternehmen und Organisationen tätig. Das ist gelebter Transfer von und in die Hochschulen.

Der Start-up-Pioniergeist ist Markenzeichen der bayerischen Hochschulen:

  • von der wissenschaftlichen Erkenntnis zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umsetzung in die Realität,
  • von der Idee zum Produkt,
  • von der Innovation zur Unternehmensgründung.

Chancen der KI und der digitalen Kompetenzen, die ökologische Systemintelligenz der Kreislaufwirtschaft, Innovationen in den Gesundheitswissenschaften - diese Megatrends schnell in die Anwendung zu bringen, das ist für Industrie und mittelständische Unternehmen die große Aufgabe der kommenden Jahre.

Ein Erfolgsprojekt hierfür sind die rund zwei Dutzend Technologietransferzentren in ganz Bayern. Hier arbeiten Hochschulen und Unternehmen für praxisnahe Lösungen. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen sind diese Plattformen des Neuen besonders wertvoll, weil sie sich keine großen Forschungsabteilungen leisten können.

Technische Hochschule Nürnberg
Tailored Grips

Start-up – das ist mehr als ein Unternehmen. Start-up ist eine Philosophie. Ein weiteres Beispiel: Tailored Grips! Radlfahrer wissen: Der Griff ist entscheidend für Fahrkomfort und Sicherheit. Dafür soll er passgenau in der Hand liegen. Zwei Studenten der TH Nürnberg haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sie maßgeschneiderte Fahrradgriffe herstellen können – mit additiver Technik. Wir sagen: Griffe mit Grips!
(Foto: Niklas Sievernich)

Hochschule Augsburg
mivao

Da wir gerade von der Start-up-Kultur unserer Hochschulen sprechen, haben wir nochmal in der Fuggerstadt nachgefragt. Hier das Ergebnis: „mivao“ ist eine Ausgründung der Hochschule Augsburg und hilft z.B. Menschen mit ADHS, ihren Alltag besser zu ordnen. Ganz einfach: Statt Tagesplänen aus Papier bietet die App ihren Nutzerinnen und Nutzern eine digitale und maßgeschneiderte Lösung. Ob Hausaufgaben machen oder eine Mittagspause einlegen: Die App ist der Wegmarker für ein selbstbestimmtes Leben – sozialer Mehrwert made in Augsburg.
(Foto: mivao)

Technische Hochschule Nürnberg
OHM-Potentiale

Schon gewusst? Mit Hilfe der Gründungsberatung „OHM-Potentiale“ der TH Nürnberg können Sie direkt nach Ihrem Studium Ihre persönliche Erfolgsgeschichte weiterschreiben und den Start-up-Turbo zünden. Fragen Sie mal das Team von „regineo“: Die Online-Plattform für regionale Lebensmittel bringt Angebot und Nachfrage zusammen – konkret: Landwirte, Großkunden und Endverbraucher aus der Metropolregion Nürnberg. So gehen Tag für Tag frische Produkte über die virtuelle Ladentheke – transparent, ressourcenschonend und zukunftsorientiert.
(Foto: regineo)

Technische Hochschule Aschaffenburg
EpiLABKI

Mehr denn je ist die Politik darauf angewiesen, ihre Entscheidungen auf eine breite wissenschaftliche Basis zu stellen. Dieser Weg ist manchmal mühsam, aber nur so zeigen wir Gerüchten und Fake news die Rote Karte. Die Aschaffenburger gehen hier voran: Im Rahmen des Projekts „EpiLABKI“ entwickeln sie einen international verwendeten Epidemie-Simulator weiter, um passgenaue Prognosen für die Region am bayerischen Untermain zu erstellen. Unternehmen statt unterlassen, anpacken statt anprangern – so gestalten unsere Hochschulen die Zukunft, gerade jetzt in der Coronakrise.
(Foto: TH Aschaffenburg)

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
GipoWeld

Was haben Augen-Operationen und Elektronikgehäuse in Fahrzeugen gemeinsam? Beide erfordern höchste Präzision – so weit, so gut. Wäre es da nicht von Vorteil, dieselben Verfahrenstechniken anzuwenden? Dies dachten sich auch die Forscherinnen und Forscher auf dem Technologiecampus Parsberg-Lupburg. Im Labor Lasermaterialbearbeitung setzen sie daher auf die optische Kohärenztomographie, um die Qualität im industriellen Herstellungsprozess von kunststoffverschweißten Bauteilen zu verbessern.
(Foto: OTH Regensburg/Adelisa Dzafic)

Hochschule Hof
Kampf gegen Marderschäden

Suchen Sie nach dem ultimativen Beleg für die Praxisnähe unserer Hochschulen? Diese Frage haben wir auch der Hochschule Hof gestellt. Die Antwort: Forschung an Werkstoffen für Autoschläuche, an denen sich der Marder die Zähne ausbeißt. Wir sagen: Die Hochschule Hof hat Biss.
(Foto: ibp)

Institut für Materialwissenschaften der Hochschule Hof