W Weltweit führende Fahr- und Flugzeughersteller sowie zahlreiche mittelständische Zulieferer und Ingenieurdienstleister sind ein Markenzeichen Bayerns. Dabei hat das Mobilitätsland Bayern einen tiefgreifenden Wandlungsprozess zu gestalten.  „Autonomes Fahren“, „Elektromobilität“, „Urban Air Mobilität“, „Paket-Drohnen und Flugtaxis“, „neue, vernetzte Verkehrssysteme“ - das sind Zukunftsaufgaben, die nur mit einer komplexen Systemintelligenz zu bewältigen sind. 

Die Hochschulen sind Motor für marktrelevante KI-Mobilitätsanwendungen und hochtechnologische Innovationssprünge. Die Konkurrenz aus Asien und Nordamerika zeigt: Der Wettbewerb wird schärfer. Deshalb wollen wir bei der Mobilität von morgen die Gestalter des Neuen sein. Mit revolutionären Ideen und deren Realisierung in innovativen Geschäftsmodellen, sei es in Start-ups oder etablierten Unternehmen - unsere Hochschulen arbeiten an dieser intelligenten Mobilität des 21. Jahrhunderts.

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
FLASHMOB KI

Wie komme ich zum Arzt, zum Einkaufen oder zu einer Verabredung? Diese Frage ist auf dem Land gerade für junge Menschen ohne Führerschein und Ältere, die nicht mehr selbst fahren wollen oder können, zentral.
Im Projekt "FLexible Automatisierte Herbeirufbare MOBilitätslösung mittels Künstlicher Intelligenz" (kurz "FLASHMOB KI") arbeitet Prof. Dr. Jan Dünnweber der OTH Regensburg an einer intelligenter Routenplanung für den ÖPNV. Einfach gesagt: Busfahren nach Bedarf statt nach Fahrplan.
(Foto: Hanno Meier)

Technische Hochschule Ingolstadt
MEDinTime

Schauen Sie mal, wer da fliegt! Mit senkrechtstartfähigen Langstreckendrohnen machen Experten des Klinikums Ingolstadt, der Technischen Hochschule Ingolstadt, des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm sowie des Bayerischen Roten Kreuzes einen großen Schritt in die Gesundheitsversorgung der nächsten Jahre. Auf einer Teststrecke zwischen dem Klinikum Ingolstadt und Pfaffenhofen erfolgt das Fine-Tuning – das Ziel: Medikamente schnellstmöglich zum Einsatzort liefern, wo sie dringend benötigt werden.
(Foto: Quantum-Systems GmbH)

Hochschule Würzburg-Schweinfurt
TTZ-EMO

Hohe Kapazität, lange Lebensdauer – diese Eigenschaften eines Akkus stehen auf der Wunschliste der E-Radlfahrer ganz oben. Die damit verbundenen Herausforderungen geht das TTZ-EMO der Hochschule Würzburg-Schweinfurt proaktiv an und hat mit dem Akku1000+ einen Prototypen entwickelt, der in jeder Hinsicht für nachhaltige Mobilität steht. Durch ein Batteriemanagementsystem mit selbstlernendem Algorithmus gelingt es, produktions- und altersbedingte Zellschwankungen schrittweise zu korrigieren. Konkret bedeutet das: länger anhaltender Fahrspaß und reduzierter ökologischer Fußabdruck.
(Foto: FHWS)

Hochschule Coburg
Neuer Masterstudiengang Autonomes Fahren

Zum Sommersemester 2021 wird der Masterstudiengang „Autonomes Fahren“ an der Hochschule Coburg starten. Studienort ist der Lucas-Cranach-Campus in Kronach. Es geht um selbstfahrende Autos und Fahrerassistenzsysteme – und noch um vieles mehr: autonom fahrende Gabelstapler in großen Logistikzentren und Roboter, die sich selbständig in Fabrikhallen bewegen zum Beispiel. Shuttlefahrzeuge, die auf einem weitläufigen Betriebsgelände oder Flughafen unterwegs sind. Oder Drohnen, die Pakete ausliefern. Kurzum: Innovative Lösungen für die vernetzte Mobilität von morgen!
(Foto: HS Coburg)

Technische Hochschule Deggendorf
iAATG - Innovative Absicherungskonzepte für die Anlauftauglichkeit Gesamtfahrzeug

Die TH Deggendorf, das BMW Group Werk Dingolfing und die Deggendorfer Firma b-plus: drei regionale Player im Dienste der Zukunft des automatisierten Fahrens. So entstehen in Niederbayern innovative Methoden zur Absicherung hochautomatisierter Fahrfunktionen.
(Foto: parabolstudio – stock.adobe.com)

Technische Hochschule Nürnberg
Nachhaltige Stadtlogistik (Mikro-Depot-Konzept)

Die Kurier-, Express- und Paket-Branche in Deutschland wächst stetig. Um den Straßenverkehr und die Abgasbelastung in Städten zu reduzieren, entwickelt Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski von der TH Nürnberg ein innovatives Zustellungskonzept für Pakete: auf der „Letzten Meile“ in städtischen Ballungsräumen erfolgt die Paketauslieferung per Lastenfahrrad – das heißt effizient, verkehrsfreundlich und emissionsfrei.
Der Center for Transportation & Logistics Neuer Adler e.V. (CNA) zeichnete das Projekt 2019 mit dem CNA-Innovationspreis aus.
(Foto: Claudia Pollok)

CARISSMA TH Ingolstadt