W Weltweit führende Fahr- und Flugzeughersteller sowie zahlreiche mittelständische Zulieferer und Ingenieurdienstleister sind ein Markenzeichen Bayerns. Dabei hat das Mobilitätsland Bayern einen tiefgreifenden Wandlungsprozess zu gestalten.  „Autonomes Fahren“, „Elektromobilität“, „Urban Air Mobilität“, „Paket-Drohnen und Flugtaxis“, „neue, vernetzte Verkehrssysteme“ - das sind Zukunftsaufgaben, die nur mit einer komplexen Systemintelligenz zu bewältigen sind. 

Die Hochschulen sind Motor für marktrelevante KI-Mobilitätsanwendungen und hochtechnologische Innovationssprünge. Die Konkurrenz aus Asien und Nordamerika zeigt: Der Wettbewerb wird schärfer. Deshalb wollen wir bei der Mobilität von morgen die Gestalter des Neuen sein. Mit revolutionären Ideen und deren Realisierung in innovativen Geschäftsmodellen, sei es in Start-ups oder etablierten Unternehmen - unsere Hochschulen arbeiten an dieser intelligenten Mobilität des 21. Jahrhunderts.

Hochschule Hof
Design & Mobilität

„Hochschule Hof trifft Fachschule für Produktdesign Selb“ – so lautet der Beginn des Drehbuchs für die kommende oberfränkische Erfolgsgeschichte. Im zukunftsweisenden Bachelorstudiengang „Design & Mobilität“ entwickeln die Studentinnen und Studenten ab dem WS 2021/2022 unsere Fortbewegungsmittel der Zukunft – vom E-Bike bis zum Linienbus, nachhaltig und maßgeschneidert. Wer schon heute wissen will, was die Kunden von morgen wünschen, der ist in Selb genau richtig.
(Foto: Berufsfachschule für Produktdesign Selb)

Technische Hochschule Deggendorf
SmilE

Nachhaltigkeit „reloaded“: Wissenschaftler der Technischen Hochschule Deggendorf entwickeln aktuell ein Park- und Lademanagement-System namens „SmiLE“, das mehr Unternehmen zur E-Mobilität bringen soll. Denn das smarte Laden von Fahrzeugen vermeidet teure Lastspitzen und kann so gezielt Kosten sparen und weitere Vorteile generieren, z.B. durch eine längere Lebensdauer der Fahrzeugbatterien. Hier gehen Ökologie und Ökonomie Hand in Hand!
(Foto: eeMobility GmbH)

Technische Hochschule Nürnberg
ViReFuRa – Mit Virtual Reality zur Fußgänger- und Radverkehrsförderung

Welche Infrastruktur ist nötig, damit Zufußgehen und Radfahren wieder attraktiv und sicher ist? Wie kann der urbane Raum ansprechender gestaltet werden? Was erleichtert die Akzeptanz nachhaltiger Mobilitätsformen? Antworten auf diese relevanten Zukunftsfragen untersuchen Prof. Dr.-Ing. Harald Kipke und sein Projektteam von der TH Nürnberg am Nuremberg Campus of Technology (NCT) mithilfe von Virtual Reality. Das Projekt wird von der Stiftung „Innovation und Zukunft“ gefördert.
(Foto: TH Nürnberg)

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
FLASHMOB KI

Wie komme ich zum Arzt, zum Einkaufen oder zu einer Verabredung? Diese Frage ist auf dem Land gerade für junge Menschen ohne Führerschein und Ältere, die nicht mehr selbst fahren wollen oder können, zentral.
Im Projekt "FLexible Automatisierte Herbeirufbare MOBilitätslösung mittels Künstlicher Intelligenz" (kurz "FLASHMOB KI") arbeitet Prof. Dr. Jan Dünnweber der OTH Regensburg an einer intelligenter Routenplanung für den ÖPNV. Einfach gesagt: Busfahren nach Bedarf statt nach Fahrplan.
(Foto: Hanno Meier)

Technische Hochschule Ingolstadt
MEDinTime

Schauen Sie mal, wer da fliegt! Mit senkrechtstartfähigen Langstreckendrohnen machen Experten des Klinikums Ingolstadt, der Technischen Hochschule Ingolstadt, des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm sowie des Bayerischen Roten Kreuzes einen großen Schritt in die Gesundheitsversorgung der nächsten Jahre. Auf einer Teststrecke zwischen dem Klinikum Ingolstadt und Pfaffenhofen erfolgt das Fine-Tuning – das Ziel: Medikamente schnellstmöglich zum Einsatzort liefern, wo sie dringend benötigt werden.
(Foto: Quantum-Systems GmbH)

Hochschule Würzburg-Schweinfurt
TTZ-EMO

Hohe Kapazität, lange Lebensdauer – diese Eigenschaften eines Akkus stehen auf der Wunschliste der E-Radlfahrer ganz oben. Die damit verbundenen Herausforderungen geht das TTZ-EMO der Hochschule Würzburg-Schweinfurt proaktiv an und hat mit dem Akku1000+ einen Prototypen entwickelt, der in jeder Hinsicht für nachhaltige Mobilität steht. Durch ein Batteriemanagementsystem mit selbstlernendem Algorithmus gelingt es, produktions- und altersbedingte Zellschwankungen schrittweise zu korrigieren. Konkret bedeutet das: länger anhaltender Fahrspaß und reduzierter ökologischer Fußabdruck.
(Foto: FHWS)

CARISSMA TH Ingolstadt