W Wir wollen Gesundheit und Pflege für alle Bürgerinnen und Bürger auf Dauer bezahlbar gestalten und auch im Alter die Lebensqualität sichern. Durch innovative digitale Anwendungen und modernste Robotik wollen wir es ihnen ermöglichen, möglichst lang selbstständig zu Hause bleiben zu können. Fachkräfte und Angehörige sollen entlastet werden und mehr Zeit für die menschliche Zuwendung bekommen.  

Gerade in Gesundheit und Pflege brauchen die Fachkräfte digitale, soziale und psychologische Kompetenzen sowie modernste Management-Strategien. Die Hochschulen bilden den hierfür dringend benötigten Nachwuchs aus und bringen das neueste Wissen in die Anwendung vor Ort. Für die Pflege- und Gesundheitswissenschaften lehren und forschen sie in Zukunftsfeldern wie „Informationsmanagement im Gesundheitswesen“, „Krankenhausmanagement“, „Pflegemanagement“, „Advanced Nursery“, „Medical Engineering“ oder „Robotik - Pflege Digital“.

Hochschule Landshut
Deep-PPG

Smartwatches, Fitnessarmbänder – wir alle kennen sie als Lifestyle-Produkte. Ihr entscheidender Vorteil: Sie messen Vitalparameter wie Blutdruck, Herzfrequenz und Sauerstoffgehalt. In der Präzision besteht allerdings noch Luft nach oben – etwa, wenn das Armband verrutscht. Das soll sich nun ändern: Im Projekt Deep-PPG entwickelt ein Team der Hochschule Landshut die Sensoren weiter und kann so die Datenqualität verbessern – ein wichtiger Schritt für die Diagnostik. Oder anders formuliert: Forschung am Puls der Zeit!
(Foto: HS Landshut)

Hochschule Hof
Geflochtene Stents

Flechten mit und fürs Herz – seit mehreren Jahren forscht das Institut für Materialwissenschaften (ifm) der Hochschule Hof an der Entwicklung bewegungsflexibler Gefäßprothesen für die Medizintechnik. Nunmehr können erstmals die neuartigen Stents aus geeigneten Werkstoffen in ihrer künftigen Einsatzgröße geflochten werden – Innovation für den Menschen made in Münchberg! Damit sind der Einsatz und die Kreativität der dortigen Wissenschaftler aber noch längst nicht am Ende…
(Foto: HS Hof)

Hochschule München
Infektionsschutz

Infektionsschutz durch Klarsichtmasken? In ihrem BioMedLab hat die Hochschule München die Ausbreitung von Aerosolen bei der Verwendung dieser Masken untersuchen können. Dabei wurden typische Alltagssituationen berücksichtigt, wie wir sie häufig im öffentlichen Raum vorfinden – realistisch, praxisnah. Das Ergebnis: Diese Masken bieten keinen wirksamen Schutz – eine wissenschaftliche Erkenntnis, die auch von der Tagesschau aufgegriffen wurde.
(Foto: Christian Schwarzbauer)

Evangelische Hochschule Nürnberg
Kontaktbeschränkungen

Zusammen kämpfen wir alle gegen Corona und schützen uns und andere durch Kontaktbeschränkungen. Das alles sind schwierige Abwägungen, auch wenn der Infektionsschutz natürlich oberste Priorität haben muss. Die Auswirkungen zum Beispiel im Gesundheitswesen auf Patienten und Angehörige sind tiefgreifend. Studierende im 7. Semester des Bachelorstudiengangs „Health: Angewandte Pflegewissenschaften“ sind diesen Auswirkungen nachgegangen anhand qualitativer Interviews mit Pflegefachkräften einer neurologischen Frührehabilitation.
(Foto: EVHN)

Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden
Gesundheit und Medizintechnik in Weiden

Kaum eine andere Hochschulart hat sich seit ihrer Gründung so dynamisch entwickelt wie unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften bzw. Technischen Hochschulen. Ein weiteres Beispiel gefällig? Einzigartige Studiengänge wie „Physician Assistance – Arztassistenz“ und „Digital Healthcare Management“, eine Vielzahl an Forschungsprojekten – dieser Profilschwerpunkt ist Teil der Erfolgsgeschichte der OTH Amberg-Weiden. In den Zukunftsfeldern Gesundheit und Medizintechnik ist die Hochschule der regionale Innovationsmotor der Nordoberpfalz mit überregionaler Strahlkraft.
(Foto: Sonja Wiesel)

Technische Hochschule Nürnberg
NeoWatch

Babys, die zu früh geboren wurden, benötigen in ihren ersten Lebenswochen eine intensive Versorgung im Inkubator und stehen unter ständiger medizinischer Kontrolle. Um die Pflege und Überwachung der Frühgeborenen zu vereinfachen, entwickelt ein Forschungsteam der TH Nürnberg um Prof. Dr. Christine Niebler und Johanna Gleichauf ein kontaktloses Monitoring-System für die neonatologische Intensivstation. Das Projekt „NeoWatch“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
(Foto: Karin Gleichauf)

Pflegewissenschaft an der TH Rosenheim