W Wir wollen unsere wunderbaren Landschaften und wertvollen Lebensgrundlagen erhalten, Ressourcen schonen und die Umwelt schützen. Deshalb wird an den Hochschulen intensiv an bahnbrechenden, digital optimierten Produktionsprozessen gearbeitet, in Landwirtschaft, Energieproduktion, Handwerk, Industrie. Die Projekte umfassen ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, innovationsgetriebenen Klimaschutz und intelligente Klimawandel-Anpassung. Mit weltweit führenden, praxisnahen Lösungen wird der rücksichtsvolle Umgang mit Mensch, Tier und Natur in unserer Volkswirtschaft vorangebracht. 

Die ökologische Systemintelligenz des 21. Jahrhunderts geht von den praxisnahen, angewandten Wissenschaften aus. Die Hochschulen bilden die dringend benötigten Fachkräfte für die boomende Bioökonomie aus. Sie lehren und forschen in hoch attraktiven Studienfächern wie „Klimawandelmanagement“, „klimaneutrale Energiesysteme“, „Umwelttechnologie“, „Biotechnologie“, „Bioprozessinformatik“, „Biobasierte Materialien“ oder „Agribusiness“. Die angewandten Lebenswissenschaften sind Pioniere für gelebte Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Biodiversität zum Wohle aller.

Hochschule München
Solarzellen-Herstellung: 20 Tausend Tonnen CO2/Jahr weniger

Wussten Sie, dass Dünnschichtsolarzellen, produziert mit Pikosekundenlasern, im Wirkungsgrad um 10 bis 15 Prozent effektiver als konventionell hergestellte sind? Prof. Dr. Heinz P. Huber von der Hochschule München ist der geistige Vater des neuen industriellen Laserverfahrens. Bereits jetzt spart sein Produktionsprozess circa 20.000 Tonnen CO₂ pro Jahr, so viel wie 3.000 Personen in Deutschland pro Jahr verbrauchen. Die Geschichte ist aber noch längst nicht zu Ende…
(Foto: HS München)

Hochschule Coburg
Lab-on-a-Chip – Microflowsense

Wie können wir die Wirkung von pharmazeutischen Substanzen unter den Flussbedingungen des Blutkreislaufs untersuchen? Unsere Antwort: in sog. mikrofluidischen Systemen, die als Grundlage für zahlreiche Zellkulturexperimente fungieren. Am Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) an der Hochschule Coburg entwickeln die Forscherinnen und Forscher hierzu ein nicht-invasives Durchflussmessverfahren auf Ultraschallbasis, das auch die Messung sehr geringer Durchflussraten in sehr dünnen Schläuchen ermöglicht.
(Foto: HS Coburg)

Technische Hochschule Nürnberg
CMLB – Neuartige Condition-Monitoring-Systeme für die Schadensüberwachung von schwenkenden Großwälzlagern

Mit dem Projekt „CMLB“ schlägt die TH Nürnberg ein neues Kapitel im Bereich der vorbeugenden Wartung von Maschinenkomponenten von Windkraftanlagen auf. Durch präzise Optik- und Elektroniksysteme lässt sich der Zustand der Anlagen in Echtzeit analysieren – ein entscheidender Schritt zur nachhaltigen und effizienten Nutzung von Windkraft.
(Foto: TH Nürnberg)

Hochschule Kempten
KLEVERTEC

Der E-Commerce von Lebensmitteln nimmt stetig zu – doch wie gelingt ein sicherer, nachhaltiger Transport zum Endverbraucher? Mehr denn je sind wir hierzu auf Antworten angewiesen. Wir fragen die Hochschule Kempten, genauer gesagt: KLEVERTEC.
Wen fragen Sie?
(Foto: HaW Kempten)

Technische Hochschule Rosenheim
MUNACU - Multifunktionale Naturfaser Kunststoff Composites

Bayern macht Bauen flächendeckend nachhaltiger – und die TH Rosenheim geht voran. Unter dem Kürzel MUNACU läuft eine Fertigungsanlage zur Entwicklung innovativer klima- und ressourcenfreundlicher Prozesse und Produkte für den Fahrzeugbau, den Bausektor, den Holzbau sowie den Möbelbau auf Hochtouren. Mithilfe dieser Anlage werden unterschiedliche Varianten für die Produktion von Naturfaser-Kunststoff-Verbundwerkstoffen bis hin zu fertigen Bauteilen erforscht.
(Foto: Frederik Obermeier)

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Diabek– Digitalisierung – anwenden, bewerten, kommunizieren

Als eines der sechs ersten Experimentierfelder auf landwirtschaftlichen Betrieben und in ländlichen Räumen fördert das Bundeslandwirtschaftsministerium das Projekt „Diabek“ – „Digitalisierung – anwenden, bewerten und kommunizieren“ – der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Die Digitalisierung bietet die Chance, ungeahnte wirtschaftliche Potentiale der Landwirtschaft zu heben – bei gleichzeitiger Ressourcenschonung. Nur mit kreativen Innovationen gelingt die Symbiose von Ökologie und Ökonomie, von wirtschaftlichem Erfolg und ökologischer Zukunftsfähigkeit.
(Foto: HSWT)

Institut Biopolymere Hochschule Hof