Themen

B.Rob

Robotik und künstliche Intelligenz verändern unsere Lebens- und Arbeitswelt grundlegend.

B.Motion

Die Hochschulen sind Motor für marktrelevante KI-Mobilitätsanwendungen und hochtechnologische Innovationssprünge.

B.Life

Wir wollen unsere wunderbaren Landschaften und wertvollen Lebensgrundlagen erhalten, Ressourcen schonen und die Umwelt schützen.

B.Secure

Für die sensiblen technischen Fundamente von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft ist „Cybersecurity“ ein Markenzeichen und Exportschlager unserer Hochschulen.

B.Care

Wir wollen das Gesundheitssystem für alle Bürgerinnen und Bürger zukunftsfähig und auf Dauer bezahlbar gestalten und auch im Alter die Lebensqualität sichern.

B.Transfer

Die Studentinnen und Studenten der Hochschulen sind über Praxissemester und Abschlussarbeiten kontinuierlich in Unternehmen und Organisationen tätig.

B.Top

Die drei großen Generationenaufgaben lauten digitale Transformation, demografischer Wandel und ökologische Systemintelligenz.

B.Lab

Digitale Kompetenzen müssen heute in allen Fachrichtungen von den Gesundheits- und Sozialwissenschaften bis zu den Ingenieurswissenschaften vermittelt werden.

B.Open

Die Hochschulen sind in Lehre und Forschung eng vernetzt mit ihrem regionalen wie urbanen Umfeld und ebenso mit internationalen Partnern.

News

Letzte Meile der Paketzustellung

Die COVID-19-Pandemie hat dem Online-Handel einen Boom beschert. Entsprechend ist auch das Paketvolumen in Deutschland stark angestiegen: So gab es im Jahr 2020 ein Sendungswachstum von 10,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Was das für unsere Umwelt bedeutet, wollte Magdalena Reininger, die an der OTH Regensburg Betriebswirtschaft studierte, dann doch genauer wissen. Für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Letzte Meile – Umweltfreundlichkeit innovativer Zustellkonzepte und Bewertung aus Konsumentensicht“ entwickelte sie einen Fragebogen, den sie per Facebook, WhatsApp und Instagram versendet hat. Die Ergebnisse bergen die ein oder andere Überraschung. So wurden beispielsweise herkömmliche Dieselfahrzeuge als besonders umweltschädlich eingeschätzt. Im Vergleich mit anderen Methoden nimmt das Dieselfahrzeug aber immerhin eine mittlere Position bei den tatsächlichen Emissionen ein“, sagt Magdalena Reininger. „Man sieht, dass sich Konsumenten schwertun, die Umweltfreundlichkeit unterschiedlicher Verfahren auf der letzten Meile der Paket-Zustellung richtig einzuschätzen“, ergänzt Prof. Dr. Christian Dach, Professor für Vertriebsmanagement und -logistik an der Fakultät Betriebswirtschaft.
(Foto: OTH Regensburg/Tanja Rexhepaj)

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Biologisch abbaubares Plastik

Kunststoffe finden sich in allen Lebensbereichen. Für die Herstellung verbraucht die Industrie wertvolle Ressourcen wie Erdöl. Besonders problematisch ist die Verwendung von Kunststoffen für Verpackungen mit einmaliger Nutzung. Der Plastikmüll landet oft in der Umwelt. Ein Resultat daraus ist die größte Müllinsel im Pazifik, die 80.000 Tonnen Plastik umfasst und mit 1,6 Millionen Quadratkilometern mehr als viermal so groß wie Deutschland ist. Das Folgenschwere daran ist, das beispielsweise PET-Flaschen rund 450 Jahre brauchen, bis sie im Wasser zerfallen und als Mikroplastik auf den Meeresgrund sinken. Prof. Dr. Stephanie Stute von der Fakultät Verfahrenstechnik der TH Nürnberg forscht an biobasiert hergestellten Kunststoffen, die biologisch abbaubar sind. In ihrem Projekt „Biobasierte Herstellung des biologisch abbaubaren Bio-Kunststoffes Polybuttersäure“ entwickelt sie ein kontinuierliches und damit wirtschaftlicheres Herstellungsverfahren für den Bio-Kunststoff Polybuttersäure.
(Foto: Oliver Kussinger)

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Grüne Fassade zur Energiegewinnung

Photovoltaikanlagen spielen eine zentrale Rolle bei der Energiewende – doch gerade in Städten fehlt oft der Platz auf den Dächern. In seinem Projekt „GreenPV“ forscht Prof. Dr.-Ing. Roland Krippner von der Fakultät Architektur der TH Nürnberg deshalb an einer Fassadenlösung, die Photovoltaikanlagen und Pflanzen kombiniert. Bei den meisten Photovoltaikanlagen nimmt die Effizienz der Photovoltaik ab einer Temperatur von 25 Grad Celsius kontinuierlich ab. Um eine höhere Effizienz zu erreichen, benötigt die Anlage eine Kühlung. Bei Photovoltaikanlagen an Häuserfassaden kann dies durch den Einsatz von Pflanzen erreicht werden. Vor der Fassade wird eine Begrünung angeordnet und bildet eine Art ‚grüne Pufferzone‘, die sowohl zur Kühlung des Gebäudes als auch der Photovoltaikanlage beiträgt. Über der Fassadenbegrünung wird dann die Photovoltaikanlage angebracht. Die Begrünung dient dabei nicht nur der Kühlung, sondern nimmt auch Kohlendioxid auf, reduziert die Schallbelastungen und steigert die Aufenthaltsqualität in Städten.
(Foto: Roland Krippner)

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Gameful Gadget

Ein alter Toaster als Escape Game und ein tickender Bombenkoffer? Wer glaubt, Algorithmen seien langweilig, hat nie erlebt, was bei Studienprojekten der Informatik an der Hochschule Coburg rauskommt. Diesmal ging es darum, die digitale und die analoge Welt in einem Spiel zu verbinden. „Die meisten Spiele sind heute entweder komplett analog wie Brett- und Kartenspiele - oder aber komplett digital - wie Videospiele auf Konsolen, PCs und Smartphones.“, erklärt Prof. Thomas Wieland. In diesem Projekt mussten die Studierenden einen Weg finden, beide Welten zu verbinden: Dank digitaler Technik sollten physische Gegenstände zum Spiel werden. Die Projektteams entwickelten sehr unterschiedliche Gadgets, die sie dann im Plenum vorstellten. Ob ihre Algorithmen Spaß machen, ob ihr Spiel funktioniert – das sollten die anderen ausprobieren. Die „Gameful Gadgets“ wie der „Escape Toaster“, das Videosiel „There ist no game“ oder der Würfel „Timelimit“, auf dessen Seiten verschiedene technische Rätsel eingebaut sind, können sich sehen lassen und - hier sind sich alle einig – sehr spaßig.
(Foto: Natalie Schalk / Hochschule Coburg)

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TQ-Systems-Labor

Ein Lehr- und Forschungslabor mit modernster Robotertechnik, für Studierende und Professorinnen und Professoren der Fakultät Maschinenbau an der Hochschule Kempten ein Paradies. Die Studierenden können Cobots, d. h. mit Menschen kollaborierende Roboter, rund um das Thema „Fügen“ programmieren, installieren und einsetzen. „Der Einsatz von Cobots ist ein Schwerpunkt in Lehre und Forschung zur Teilautomation von Montage- und Fertigungsprozessen. Das Thema ist für klein- und mittelständige Unternehmen aufgrund des Fachkräftemangel und Kostendrucks von besonders hohem Interesse“, so Laborleiter Professor Dr.-Ing. Christian Vogelei. Das Labor ist in der Lehre verankert, so wird den Studierenden neben dem praktischen Umgang mit der Handhabungs- und Fügetechnik auch die Möglichkeit geboten, interessante und eigenverantwortliche Projekt- und Abschlussarbeiten im Labor durchzuführen.
(Foto: HS Kempten/Sybille Adamer)

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New Work

Die heutige Arbeitswelt befindet sich in einem stetigen Wandel, beeinflusst durch Mega-Trends wie Digitalisierung, Individualisierung und Globalisierung. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff „New Work“ geprägt. Wie schaffen Unternehmen den erfolgreichen Wandel weg von einem festen Arbeitsplatz im Büro hin zu Remote Work mit hybriden Meetings und Digital Leadership? „Obwohl die Fernarbeit auch ihre Nachteile hat, werden die Menschen in Unternehmen und Institutionen diese Form der Flexibilität in Zukunft nicht mehr missen wollen. So sehen sich immer mehr Führungskräfte mit der Herausforderung konfrontiert, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Ferne und von Angesicht zu Angesicht zu führen und dabei das Beste aus beiden Welten zu kombinieren“, so Frau Professor Katrin Winkler. Den berufsbegleitenden Master-Studiengang „Wirtschaftspsychologie“ bietet die „Kempten Business School“ dem Zeitgeist entsprechend komplett online an. Buchbar sind außerdem digitale Weiterbildungen rund um Themen wie Future Skills, New Work, digitale Transformation und digital Leadership.
(Foto: Andreas Lechner)

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Technologie der Zukunft: 3D-Druck und Leichtbau

„Es geht um technologische Entwicklungen, die uns helfen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern“, so beschreibt Prof. Dr. Alexander Rost den neuen Masterstudiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ an der Hochschule Coburg. Mit 3D-Druck und Leichtbau können beispielsweise Originalteile in Fahrzeugen, die bisher aus Stahl und Blech gefertigt wurden, aus Kunststoff hergestellt werden. Dies ist kostengünstiger und spart darüber hinaus noch Energie, weil die Fahrzeuge wesentlich leichter sind. Der 3D-Druck ist somit eine der Technologien der Zukunft. In der Kombination mit Leichtbau und neuen Werkstoffen kann so zu einem schonenderen Umgang mit der Umwelt beigetragen werden. Die sich daraus ergebenden Fragestellungen sind international und ein Teil des Studiums wird auf Englisch stattfinden. Die Lehre ist praxisorientiert und projektzentriert, aber auch die Grundlagenvermittlung kommt nicht zu kurz. Eine bestmögliche Ausbildung, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
(Foto: Natalie Schalk/Hochschule Coburg)

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Applied Digital Transformation

„Anders studieren: hohe Praxisorientierung und mehr Tiefgang“, so wird der neue Bachelorstudiengang von Prof. Dr. Christian Zagel beschrieben. Er hat den Studiengang in Kooperation mit lokalen Unternehmen und den Industrie- und Handelskammern in Oberfranken konzipiert. Mit gänzlich neuen Lehrformat werden die zahlreichen praktischen Elemente in Form von realen Projekten in den Mittelpunkt gerückt. Zentral für den Studiengang ist auch das Zusammenführen von unterschiedlichsten Denkperspektiven, Technologie wird hier immer zusammen mit der menschlichen Komponente gedacht. Ob man dann ein eigenes Start-Up gründen möchte oder einen Job in einem traditionsreichen Unternehmen annimmt: Absolventinnen und Absolventen des neuen Studiengangs werden zu innovativen Transformationsexperten ausgebildet, denen branchenübergreifend die Türen offenstehen. „Alle Unternehmen suchen nach Expertinnen und Experten, die mit ihrem Wissen dafür sorgen, dass die eigenen Produkte und Dienstleistungen wettbewerbsfähig bleiben“, erklärt Prof. Zagel überzeugend.
(Foto: Frank Wunderatsch / Hochschule Coburg)

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Energielandschaft der Zukunft

Kohle, Öl, Gas: Fossile Brennstoffe sind Hauptursache der globalen Erderwärmung. Und sie sind teuer geworden. Die Art der Energiegewinnung muss sich grundlegend ändern. Die Energielandschaft der Zukunft wird dezentral sein! Windenergie, Photovoltaik, Geothermie und Wasserkraft leisten hier einen Beitrag. Doch wie können all diese kleinen dezentralen Versorgungseinheiten intelligent und smart miteinander vernetzt werden? Wie können die Netze stabilisiert oder wie die Energie zwischengespeichert werden? Zur Beantwortung all dieser Fragen werden motivierte und gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure dringend gebraucht. Nur Sie können den Energiewandel auch technisch gestalten An der Hochschule Coburg stehen im Bachelorstudiengang „Energietechnik und Erneuerbare Energien“ genau diese Themen im Mittelpunkt. Professor Dr. Bernd Hüttl, der insbesondere im Bereich Photovoltaik lehrt und forscht ist der Meinung: „Es gibt natürlich junge Leute, die auf die Straße gehen und den Wandel fordern und zum Beispiel Politikwissenschaft studieren. Aber es gibt auch diejenigen, die sagen: Wenn die Probleme technisch sind, muss ich da ansetzen. Die sind bei uns an der Hochschule genau richtig.“
(Foto: Natalie Schalk / Hochschule Coburg)

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EnBeeMo - Bienenzählen mit KI

Entwicklung einer cloudbasierten Umgebung zur Optimierung neuronaler Netze zum Tracking von Bienen. Dieser Challenge hat sich ein interdisziplinäres Studierendenteam der Hochschule München um Professor Herbert Palm gestellt. Doch worum geht es hier? Ganz einfach: es geht um ökologische Landwirtschaft, die nur funktionieren kann, wenn die Bedürfnisse von Biene, Mensch und Natur langfristig berücksichtigt werden. Wichtig hierfür ist es, geeignete Möglichkeiten zu finden, um die Anzahl von Bienen in einem Volk zu zählen, ohne dabei in ihren natürlichen Lebensraum einzugreifen. So können Rückschlüsse auf bestimmte Standortfaktoren und Ereignisse gezogen werden, die unter Umständen Einfluss auf die Entwicklung des jeweiligen Bienenvolkes haben. Ein Lösungsvorschlag, der im Rahmen der DTLab-Challenge der Hochschule München erarbeitet wurde, ist ein System namens „EnBeeMo“, das mit einer Infrarot-Kamera vor dem Bienenstock Videos der ein- und ausfliegenden Bienen aufnimmt. Die dabei entstandenen Bilder werden anschließend mittels eines Machine Learning Algorithmus ausgewertet.
(Foto: Johanna Weber)

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Pflege Neu Denken

Digitale Lösungen können die Qualität der Pflege steigern und gleichzeitig die Pflegenden entlasten. Doch welche intelligenten digitalen Lösungen können den Pflegealltag erleichtern und wo können diese sinnvoll eingesetzt werden? Genau bei diesen wichtigen Zukunftsfragen setzt das Bayerische Forschungszentrum Pflege Digital an der Hochschule Kempten (BZPD) an, mit dem das Bayerische Landesamt für Pflege (LfP) jetzt eine Kooperation vereinbart hat. Mit der Kooperation wollen BZPD und LfP gemeinsam den digitalen und strukturellen Wandel von Pflege und Versorgung in Bayern mitgestalten und vorantreiben. Im Mittelpunkt stehen hier die Erforschung der notwendigen Rahmenbedingungen, um die Pflege und die vernetzte Versorgung vor Ort weiter zu verbessern.
(Foto: HS Kempten/L. Lingg)

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Braukultur

Studierende und Auszubildende - ein gemeinsames Ziel: Bierbrauen. Doch zuvor galt es drei Jahre lang konstruieren, rechnen, schweißen, lasern und schrauben. In einer gemeinsamen Projektarbeit entstanden so drei Mikro-Brauanlagen für den Einsatz in der Lehre. Für Prof. Dr. Ulrich Briem, Dekan der Fakultät Maschinenbau an der OTH Regensburg, und Krones Vorstandsmitglied Markus Tischer ist diese besondere Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ein Paradebeispiel für Transfer. Die Studierenden aller Fakultäten können so über den Tellerrand des eigenen Studiengangs hinaus blicken und der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Unternehmen gefördert werden. Das Modul „Verfahrenstechnik Brauprozess“ von Dipl.-Ing. (FH) Siegfried Schrammel gehört seit Jahren zu den beliebtesten Kursen im allgemeinwissenschaftlichen Wahlpflichtprogramm der OTH Regensburg.
(Foto: OTH Regensburg/Michael Hitzek)

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