L Leading global vehicle and aircraft manufacturing as well as numerous medium-sized suppliers and engineering service providers are trademarks of Bavaria. Therefore, we have to shape a far-seeing and extensive process of change. "Autonomous driving", "electric mobility", "urban air mobility", "package drones and air taxis", "new, interconnected traffic systems" – these are but a few of the future tasks that can only be mastered with complex systems intelligence.

Universities of Applied Sciences are the driving force behind market-relevant AI mobility applications and high-tech innovation leaps. Recent advances in Asia and North America amply demonstrate: competition is getting fiercer. This drives our passion to be the designers of tomorrow’s mobility. With revolutionary ideas and their successful implementation in innovative business models, whether in start-ups or established companies – our Universities of Applied Sciences are working diligently on intelligent mobility of the 21st century.

Technische Hochschule Deggendorf
CrossChargePoint

Tankstelle 2.0 oder Raststätte reloaded – wie sieht eigentlich künftig das Zapfsäulennetz aus, wenn unsere Fahrzeuge flächendeckend mit Wasserstoff und Strom unterwegs sind? Diese und weitere Fragen rund um nachhaltige Mobilitätskonzepte nimmt ein international vernetztes Team der TH Deggendorf unter die Lupe. Ob Hydrolyse, Power to Gas oder Batterietechnik – wer die Zukunft sehen will, der kann das Projekt im September auf der IAA in München bestaunen. Wir sind gespannt!
(Foto: TH Deggendorf)

Hochschule Landshut
Leistungselektronik in der E-Mobilität

Smarte und nachhaltige Mobilität dank CleanTech – die Hochschule Landshut macht es uns am Beispiel des Wasserstoffantriebs vor. Gemeinsam mit dem Unternehmen Silver Atena forscht die Hochschule an modernster Leistungselektronik für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Warum gerade Leistungselektronik? Energie ins Stromnetz einspeisen, Batterien aufladen oder den Elektromotor ansteuern – all dies gelingt nur mit smarten Halbleitern. Dabei setzen die Niederbayern künftig auf kompaktere Bauweise und weniger Gewicht. Das Ziel: Kosten senken, Wirkungsgrad erhöhen.
(Foto: HS Landshut)

Hochschule München
Lastenradl

Umweltfreundlich unterwegs und auch mal größere Einkäufe erledigen – das Lastenradl macht´s möglich. Gerade in größeren Städten stellen die smarten Weggefährten den klassischen Lieferwagen in den Schatten. Denn sie bieten mehr Platz auf den Straßen, bringen Sie schneller von A nach B und halten Sie fit. Das hat auch Studierende der Hochschule München überzeugt: Mit tatkräftiger Unterstützung aus der Metropolregion haben sie einen Verein gegründet. Der Zweck: Lastenräder kostenfrei für alle anbieten. Probefahrt gefällig?

(Foto: Johanna Weber)

Hochschule München
Wasserstofftanks für Kfz

Bleibt Bayern Autoland? Klare Antwort: Ja, denn wir setzen auf CleanTech statt Rollback. Und die Hochschule München geht voran. Im Projekt BRYSON entwickeln ihre Forscherinnen und Forscher gemeinsam mit BMW den Wasserstoffantrieb weiter. Zylindrisch und sperrig – derzeit sind die Drucktanks für Wasserstoff im Vergleich zum E-Fahrzeug mit Batterie unattraktiv. Der Gegenentwurf: Schmale quaderförmige Wasserstoffdrucktanks, die wie Hochvoltbatterien der E-Autos in die Bodenstruktur des Fahrzeugs integriert werden können. Das senkt die Herstellkosten und erhöht die Fahrdynamik. Innovativ, nachhaltig und praxisnah – so gestaltet die Hochschule München die Mobilität der Zukunft.

(Foto: BMW AG)

Technische Hochschule Aschaffenburg
KI Data Tooling

Autonom fahren und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen – das haben sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TH Aschaffenburg und ihre Partner im Projekt „KI Data Tooling“ auf die Fahnen geschrieben. Daten, Daten, Daten – die KI-basierten Fahrzeugfunktionen brauchen das nötige „Futter“, bis sie in Serie gehen können. Die TH Aschaffenburg entwickelt hierbei Algorithmen zur Abstraktion unterschiedlicher Sensordaten und reichert diese mit realen 3D-Fußgängerposen an, die an der hochschuleigenen Forschungskreuzung gewonnen werden. Sie sehen: Sicherheit und Fortschritt gehen am bayerischen Untermain Hand in Hand.
(Foto: TH Aschaffenburg)

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Strömungstechnik

Haifischschuppen in Regensburg – nicht in der Donau, sondern im Labor Windkanal-Strömungsmesstechnik der OTH Regensburg. Was steckt dahinter? Wussten Sie, dass sich unter der vermeintlich glatten Haifischhaut eine feine Rillenstruktur verbirgt? Diese Struktur reduziert den Widerstand im Wasser – und auch in der Luft. So sparen künftig mit künstlicher Haifischhaut beschichtete Flugzeuge Kerosin ein und werden nebenbei zum Role Model für Drohnen. Denn das Team der OTH simuliert im Labor geringe Windgeschwindigkeiten von etwa 10 – 40 km/h – passgenau für die unbemannten Fluggeräte. Medikamente schneller von A nach B bringen, unwegsames Gelände elegant passieren – die Vorteile sind zum Greifen nahe. Wir sagen: Ein „Hai-Light“ aus Regensburg.
(Foto: OTH Regensburg/A. Fuchshuber)

Imagefilm CARISSMA