L Leading global vehicle and aircraft manufacturing as well as numerous medium-sized suppliers and engineering service providers are trademarks of Bavaria. Therefore, we have to shape a far-seeing and extensive process of change. "Autonomous driving", "electric mobility", "urban air mobility", "package drones and air taxis", "new, interconnected traffic systems" – these are but a few of the future tasks that can only be mastered with complex systems intelligence.

Universities of Applied Sciences are the driving force behind market-relevant AI mobility applications and high-tech innovation leaps. Recent advances in Asia and North America amply demonstrate: competition is getting fiercer. This drives our passion to be the designers of tomorrow’s mobility. With revolutionary ideas and their successful implementation in innovative business models, whether in start-ups or established companies – our Universities of Applied Sciences are working diligently on intelligent mobility of the 21st century.

Technische Hochschule Aschaffenburg
KI Data Tooling

Autonom fahren und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen – das haben sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TH Aschaffenburg und ihre Partner im Projekt „KI Data Tooling“ auf die Fahnen geschrieben. Daten, Daten, Daten – die KI-basierten Fahrzeugfunktionen brauchen das nötige „Futter“, bis sie in Serie gehen können. Die TH Aschaffenburg entwickelt hierbei Algorithmen zur Abstraktion unterschiedlicher Sensordaten und reichert diese mit realen 3D-Fußgängerposen an, die an der hochschuleigenen Forschungskreuzung gewonnen werden. Sie sehen: Sicherheit und Fortschritt gehen am bayerischen Untermain Hand in Hand.
(Foto: TH Aschaffenburg)

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Strömungstechnik

Haifischschuppen in Regensburg – nicht in der Donau, sondern im Labor Windkanal-Strömungsmesstechnik der OTH Regensburg. Was steckt dahinter? Wussten Sie, dass sich unter der vermeintlich glatten Haifischhaut eine feine Rillenstruktur verbirgt? Diese Struktur reduziert den Widerstand im Wasser – und auch in der Luft. So sparen künftig mit künstlicher Haifischhaut beschichtete Flugzeuge Kerosin ein und werden nebenbei zum Role Model für Drohnen. Denn das Team der OTH simuliert im Labor geringe Windgeschwindigkeiten von etwa 10 – 40 km/h – passgenau für die unbemannten Fluggeräte. Medikamente schneller von A nach B bringen, unwegsames Gelände elegant passieren – die Vorteile sind zum Greifen nahe. Wir sagen: Ein „Hai-Light“ aus Regensburg.
(Foto: OTH Regensburg/A. Fuchshuber)

Hochschule Kempten
ERST

Schlaglöcher bremsen uns aus - für unsere Mobilität 4.0 ist nicht zuletzt der Straßenzustand entscheidend. Wie kann man aber diesen kostengünstig und zuverlässig erfassen und damit effizient auf mögliche Schäden reagieren? Dieser Frage geht ein Wissenschaftler-Team an der Hochschule Kempten nach. Sie haben zwei Busse des Kemptener Linienverkehrs mit zwei selbstentwickelten Messboxen und zwei Smartphones ausgestattet, um damit die Beschleunigung an relevanten Punkten der Fahrzeuge zu erfassen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse: wer macht das Rennen – die Messboxen oder die Smartphones? Was sagen beide tatsächlich über den Straßenzustand aus?
Das Projekt wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds („mFUND“) durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.
(Foto: HS Kempten)

Technische Hochschule Aschaffenburg
Sichere und bessere In-Car-Kommunikation mit KI

Der Einsatz maschinellen Lernens und künstlicher Intelligenz birgt bei der Verbesserung von Sprachsignalen ein enormes Potential – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TH Aschaffenburg sind diesem erfolgreich auf der Spur. So entwickeln sie zum einen ein echtzeitfähiges InterCom-System für Fahrzeuge. Wie Ihnen das persönlich nützt? Damit können Sie sich während einer Autofahrt unterhalten, ohne sich einander zuwenden zu müssen. Oder neue Methoden zur Sprachsignalverbesserung im fahrenden Auto: alles praktische Innovationen, die unsere Verkehrssicherheit erhöhen. Bei beiden Projekten können Studierende
im Rahmen ihrer Studien-, Bachelor- oder Masterarbeit mitwirken.
(Foto: TH Aschaffenburg)

Hochschule Hof
Design & Mobilität

„Hochschule Hof trifft Fachschule für Produktdesign Selb“ – so lautet der Beginn des Drehbuchs für die kommende oberfränkische Erfolgsgeschichte. Im zukunftsweisenden Bachelorstudiengang „Design & Mobilität“ entwickeln die Studentinnen und Studenten ab dem WS 2021/2022 unsere Fortbewegungsmittel der Zukunft – vom E-Bike bis zum Linienbus, nachhaltig und maßgeschneidert. Wer schon heute wissen will, was die Kunden von morgen wünschen, der ist in Selb genau richtig.
(Foto: Berufsfachschule für Produktdesign Selb)

Technische Hochschule Deggendorf
SmilE

Nachhaltigkeit „reloaded“: Wissenschaftler der Technischen Hochschule Deggendorf entwickeln aktuell ein Park- und Lademanagement-System namens „SmiLE“, das mehr Unternehmen zur E-Mobilität bringen soll. Denn das smarte Laden von Fahrzeugen vermeidet teure Lastspitzen und kann so gezielt Kosten sparen und weitere Vorteile generieren, z.B. durch eine längere Lebensdauer der Fahrzeugbatterien. Hier gehen Ökologie und Ökonomie Hand in Hand!
(Foto: eeMobility GmbH)

Imagefilm CARISSMA