W We aim to preserve our wonderful landscapes and valuable livelihoods, conserve resources and protect the environment. This is why our Universities of Applied Sciences are working intensively on groundbreaking, digitally optimized production processes in agriculture, energy production, trade and industry. The projects include resource-saving recycling management, innovation-driven climate protection and intelligent climate change adaptation. With our world-leading and practical solutions, we advance the considerate treatment of humans, animals and nature in our economy.

The ecological systems intelligence of the 21st century is based on practice-oriented, applied sciences. Our Universities of Applied Sciences educate the urgently needed specialists for the booming bio-economy. They teach and conduct research in highly attractive fields of study such as "climate change management", "climate-neutral energy systems", "environmental technology", "biotechnology", "bioprocess informatics", "biobased materials" or "agribusiness". The applied life sciences are pioneering for lived sustainability, resource efficiency, climate protection and biodiversity for the benefit of all.

Hochschule München
MOBEKO

In Zeiten der Energiewende wird der Ausbau der Windenergie vorangetrieben. Der Bau von Windkraftanlagen stellt allerdings immense Herausforderungen an die Haltbarkeit und die Lebensdauer der notwendigen Stahlkonstruktionen, da sie unter anderem durch starke Winde oder große Lasten beansprucht werden. Dies führt zur Werkstoffermüdung und somit zu Rissen und Brüchen insbesondere an deren Schweißnähten. Das Forschungsprojekt MOBEKO hat das Ziel, die Lebensdauer von Bauwerken zu verlängern und Konstruktionen ressourcenschonender zu erstellen. Das Forschungsteam um Prof. Dr. Imke Engelhardt, Leiterin des Labors für Stahl- und Leichtmetallbau, und Richard Schiller vom Institut für Material- und Bauforschung der Hochschule München entwickeln hierfür ein Modell u.a. zur realitätsnahen Abschätzung der Lebensdauer von Schweißnähten.
(Foto: Johanna Weber)

Hochschule Coburg
Plastik muss kein Problem sein!

Plastik ist leicht, stabil, lässt sich in nahezu alle Formen bringen und kostet nicht viel. Diese Vorteile stehen allerdings einigen Nachteilen gegenüber: Plastik wird bisher aus dem fossilen Rohstoff Erdöl hergestellt, der natürliche Abbau dauert mehrere 100 Jahre, die Meere sind voller Tüten und Flaschen und Mikro- und Nanoplastikpartikel reichern sich zunehmend in der Nahrungskette an. Doch wie lassen sich die Vorteile des Materials nutzen – und gleichzeitig die Nachteile vermeiden? Es gibt Plastik, das biologisch hergestellt wird und sich von selbst abbaut. Das klingt nach einer Lösung für eines der größten Probleme unserer Zeit. Aber vieles ist dabei noch ungewiss: Wie produzieren welche Mikroorganismen bioabbaubares Plastik, wie funktioniert der Abbau genau? Was genau dabei in der Erde passiert und wie sich das auswirkt, wird in einem Forschungsprojekt untersucht, an dem Prof. Dr. Matthias Noll von der Hochschule Coburg beteiligt ist. Prof. Noll leitet den Bachelor-Studiengang Bioanalytik an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Coburg und zu seinen Schwerpunkten gehören unter anderem Umweltmikrobiologie und die Beständigkeit verschiedener Materialien gegenüber Mikroorganismen.
(Foto: Natalie Schalk/HS Coburg)

Technische Hochschule Rosenheim
Startup „Veganes Ernährungs-Coaching“

Bist Du auch begeistert von pflanzenbasierter Ernährung? Möchtest Du aufgrund von gesundheitlichen Problemen oder von Wertekonflikten auf den Konsum von tierischen Produkten verzichten? Falls Du Unterstützung brauchst um dieses Ziel zu erreichen, kannst Du Dich jetzt an die Mitarbeiterin der @throsenheim Natalie Held wenden. Sie beschäftigt sich schon lange mit dem Thema und hat mit Hilfe vom Rosenheim Center for Entrepreneurship (ROCkET) ein Startup gegründet, das ein veganes Ernährungs-Coaching anbietet. Unterstützt wird eine rundum gute Ernährungsweise, die auch Freude macht.
(Foto: Natalie Heldt)

Hochschule Coburg
Additive Manufacturing and Lightweight Design

Materialien, die ein Gedächtnis haben?! Eine Metallfeder, die sich biegen, verformen und glattziehen lässt. Soweit nichts Ungewöhnliches. Formt sie sich nach Zugabe von Hitze aber wieder in den ursprünglichen Zustand, dann ist dies eine Besonderheit auf molekularer Ebene und heißt „Shape memory alloy“, eine Nickel-Titan-Legierung oder auf Deutsch „Formgedächnislegierung“. Im neuen Masterstudiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ an der Hochschule Coburg, der im Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) zuhause ist, dreht sich alles um das Thema neue Materialien für den 3D-Druck. Prof. Dr. Madison Wooldridge lehrt ab Oktober im Studiengang und ist schon jetzt begeistert von der Zusammenarbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und dem Austausch mit der Industrie. Die Materialwissenschaftlerin sieht gerade im 3D-Druck, innovative Möglichkeiten nachhaltig zu konstruieren und zu produzieren. Denn was vor Ort gedruckt wird, muss nicht transportiert werden und spart so wertvolle Energie.
(Foto: Natalie Schalk/HS Coburg)

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Retury

Kürzere Versandwege, weniger Verpackungsmüll, niedrigere Kosten: Das Regensburger Start-up Retury will Rücksendungen aus dem Online-Shopping nachhaltiger machen und entwickelt hierfür eine Plattform mit der Rücksendungen direkt und ohne Umweg rabattiert an die neuen Käuferinnen und Käufer vermittelt werden. Durch den direkten Weiterversand können überflüssige Versandwege, zusätzliche Verpackungsmaterialien und die Rücksendungskosten für Händlerinnen und Händler minimiert werden. Mit dieser Prozessinnovation ermöglicht Retury eine günstige und zugleich nachhaltige Kreislaufwirtschaft im Onlinehandel und bietet einen echten gesellschaftlichen Mehrwert.
(Foto: Moritz Weiß)

Hochschule Hof
Biopolymerforschung

Alter Wein in neuen Schläuchen? Das nimmt die Hochschule Hof fast wörtlich. Der Reihe nach: Wussten Sie, dass ein Drittel jeder Weintraube bei der Weinproduktion bislang ungenutzt bleibt? Die Forscherinnen und Forscher des Instituts für angewandte Biopolymerforschung der Hochschule untersuchen nunmehr, wie sie Weinreststoffe in Biokunststoffe integrieren können. Eine Win-win-Situation: geringerer Ressourcenverbrauch, längere Lebensdauer der Kunststoffe. Ein starkes Signal aus Oberfranken für eine generationengerechte Kreislaufwirtschaft.
(Foto: HS Hof)