Hochschule Coburg

Hochschule Coburg
Plastik muss kein Problem sein!

Plastik ist leicht, stabil, lässt sich in nahezu alle Formen bringen und kostet nicht viel. Diese Vorteile stehen allerdings einigen Nachteilen gegenüber: Plastik wird bisher aus dem fossilen Rohstoff Erdöl hergestellt, der natürliche Abbau dauert mehrere 100 Jahre, die Meere sind voller Tüten und Flaschen und Mikro- und Nanoplastikpartikel reichern sich zunehmend in der Nahrungskette an. Doch wie lassen sich die Vorteile des Materials nutzen – und gleichzeitig die Nachteile vermeiden? Es gibt Plastik, das biologisch hergestellt wird und sich von selbst abbaut. Das klingt nach einer Lösung für eines der größten Probleme unserer Zeit. Aber vieles ist dabei noch ungewiss: Wie produzieren welche Mikroorganismen bioabbaubares Plastik, wie funktioniert der Abbau genau? Was genau dabei in der Erde passiert und wie sich das auswirkt, wird in einem Forschungsprojekt untersucht, an dem Prof. Dr. Matthias Noll von der Hochschule Coburg beteiligt ist. Prof. Noll leitet den Bachelor-Studiengang Bioanalytik an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Coburg und zu seinen Schwerpunkten gehören unter anderem Umweltmikrobiologie und die Beständigkeit verschiedener Materialien gegenüber Mikroorganismen.
(Foto: Natalie Schalk/HS Coburg)

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Additive Manufacturing and Lightweight Design

Materialien, die ein Gedächtnis haben?! Eine Metallfeder, die sich biegen, verformen und glattziehen lässt. Soweit nichts Ungewöhnliches. Formt sie sich nach Zugabe von Hitze aber wieder in den ursprünglichen Zustand, dann ist dies eine Besonderheit auf molekularer Ebene und heißt „Shape memory alloy“, eine Nickel-Titan-Legierung oder auf Deutsch „Formgedächnislegierung“. Im neuen Masterstudiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ an der Hochschule Coburg, der im Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) zuhause ist, dreht sich alles um das Thema neue Materialien für den 3D-Druck. Prof. Dr. Madison Wooldridge lehrt ab Oktober im Studiengang und ist schon jetzt begeistert von der Zusammenarbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und dem Austausch mit der Industrie. Die Materialwissenschaftlerin sieht gerade im 3D-Druck, innovative Möglichkeiten nachhaltig zu konstruieren und zu produzieren. Denn was vor Ort gedruckt wird, muss nicht transportiert werden und spart so wertvolle Energie.
(Foto: Natalie Schalk/HS Coburg)

Hochschule Coburg
Klimabauen

Wohnraum – bezahlbar und ökologisch nachhaltig? Studentinnen und Studenten der Hochschule Coburg packen diese Herkulesaufgabe an. So haben sie auf dem Campus ein sogenanntes Tiny House errichtet. Das Besondere: Herkömmliche Materialien wie Beton machen Platz für nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Stroh oder Lehm. Und der Energiebedarf? Hier setzt die Hochschule voll auf Sonnenkraft: So stimmt die Klimabilanz. Ein Beispiel, das (Hoch-)Schule macht – sozial verantwortlich und generationengerecht.
(Foto: HS Coburg)

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Shuttle Modellregion Oberfranken

Ein- und aussteigende Passagiere – aber wer steuert das moderne Gefährt? Wer in Kronach, Rehau oder Hof unterwegs ist, trifft auf autonome Fahrzeuge der Shuttle Modellregion Oberfranken. Städte, Industrie und Wissenschaft arbeiten gemeinsam für die Mobilität der Zukunft – kreativ und nachhaltig. So untersucht das Team der Hochschule Coburg unter anderem, wie die selbstfahrenden Fahrzeuge im Verkehr sicher unterwegs sind oder wie sie von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden. Das Ziel: innovativer Klimaschutz für Lebensqualität und Mobilität. Apropos: Die Hochschule hat auch den Masterstudiengang Autonomes Fahren aufs Gleis gesetzt. Also: Einsteigen und losfahren!
(Foto: Hochschule Coburg)

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Sensorik

Sensoren finden wir nahezu überall – etwa in Autos, Smartphones oder Haushaltsgeräten. Auch in der Mensch-Maschine-Interaktion, für das autonome Fahren oder für das Internet der Dinge rückt die Sensorik immer mehr in den Mittelpunkt als zukunftsentscheidende Kompetenz: Sensoren liefern die Messdaten für smarte Produkte und Verfahren. Damit kommt der Start des Bachelorstudiengangs „Sensorik“ an der Hochschule Coburg im WS 2021/2022 genau zum richtigen Zeitpunkt. Automobilindustrie, Luftfahrttechnik, Consumer-Electronics, Medizintechnik oder Lebensmittelindustrie – am Arbeitsmarkt sind die künftigen Absolventinnen und Absolventen schon jetzt heiß begehrt.
(Foto: HS Coburg)

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Hochschule Coburg bewegt Kinder

Für Kinder empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) täglich 60 Minuten moderate bis intensive Bewegung. Weil dieser Richtwert oft deutlich unterschritten wird, untersucht das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG) der Hochschule Coburg, wie Kindertagesstätten einen aktiven Lebensstil fördern können: Forscherinnen und Forscher des Projekts „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ (QueB) haben über mehrere Jahre hinweg Kitas begleitet und zahlreiche Instrumente zur Bewegungsförderung entwickelt. QueB ist Teil des Forschungsverbunds Capital4Health, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.
Also Kinder, die Wissenschaft hat festgestellt: Handy weg und mehr bewegen!
(Foto: HS Coburg)

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DiVers

Pedelecs, Carsharing, E-Tretroller – wie Menschen sich fortbewegen, wandelt sich, gerade in Ballungszentren. Wie sich das auf die Versicherungswirtschaft auswirkt und wie diese darauf reagieren kann, untersuchen Wissenschaftler der Hochschule Coburg im Rahmen des Projekts „DiVers“. Dabei bringt das Coburger Forschungsteam Dienstleister aus der Versicherungs- und Mobilitätsbranche zusammen und sucht auch nach nachhaltigen Alternativen zum Autoverkehr in den Innenstädten.
(Foto: WIND Mobility GmbH)

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Peak Pick App

Den Alltag klimafreundlich gestalten – das wünschen sich immer mehr Menschen. Eine mögliche Lösung liegt in der Nutzung stromsparender Geräte. Doch wieviel CO2 wir durch unseren Stromverbrauch im Alltag produzieren, hängt nicht nur von der Art der Geräte ab, sondern auch, wann wir sie nutzen. An der Hochschule Coburg wird eine App entwickelt, die den richtigen Zeitpunkt kennt. Die Idee dazu stammt von Sascha Greilinger, Student für Integriertes Produktdesign, der für sein Projekt mit der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik zusammenarbeitete. Eine Innovation mit viel Potential, die uns allen den täglichen Klimaschutz einmal erheblich erleichtern könnte.
(Foto: HS Coburg)

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Zukunftsdesign

Ein klassisches Kartenspiel kombiniert mit digitalen Kommunikationsformen und einem wichtigen Thema: Fünf Studierende der Hochschule Coburg haben im Master-Studiengang ZukunftsDesign am Studienort Kronach ein Konzept entwickelt, um spielerisch auf Wasserverschwendung aufmerksam zu machen. Ihr „Game of Rain“ wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Ideenpreis ausgezeichnet. Mehr als 1.000 Ideen waren deutschlandweit eingereicht worden. Die 30 Gewinnerprojekte erhalten jeweils 12.500 €. Und das ist erst der Anfang…

(Foto: Zukunftsdesign/Hochschule Coburg)

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Neuer Masterstudiengang Autonomes Fahren

Zum Sommersemester 2021 wird der Masterstudiengang „Autonomes Fahren“ an der Hochschule Coburg starten. Studienort ist der Lucas-Cranach-Campus in Kronach. Es geht um selbstfahrende Autos und Fahrerassistenzsysteme – und noch um vieles mehr: autonom fahrende Gabelstapler in großen Logistikzentren und Roboter, die sich selbständig in Fabrikhallen bewegen zum Beispiel. Shuttlefahrzeuge, die auf einem weitläufigen Betriebsgelände oder Flughafen unterwegs sind. Oder Drohnen, die Pakete ausliefern. Kurzum: Innovative Lösungen für die vernetzte Mobilität von morgen!
(Foto: HS Coburg)

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Lab-on-a-Chip – Microflowsense

Wie können wir die Wirkung von pharmazeutischen Substanzen unter den Flussbedingungen des Blutkreislaufs untersuchen? Unsere Antwort: in sog. mikrofluidischen Systemen, die als Grundlage für zahlreiche Zellkulturexperimente fungieren. Am Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) an der Hochschule Coburg entwickeln die Forscherinnen und Forscher hierzu ein nicht-invasives Durchflussmessverfahren auf Ultraschallbasis, das auch die Messung sehr geringer Durchflussraten in sehr dünnen Schläuchen ermöglicht.
(Foto: HS Coburg)

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CREAPOLIS: Transfer

Die Hochschule Coburg gehört mit ihrem Konzept CREAPOLIS zu den Siegern im bundesweiten Wettbewerb „Innovative Hochschule“. Worum geht es? Ziel des Konzepts ist es, das Know-how der Hochschule noch stärker mit der Wirtschaft und mit der Gesellschaft zu vernetzen. Damit trägt die Hochschule nachhaltig zu einer innovationsbasierten Regionalentwicklung bei.
(Foto: Jana Melber, CREAPOLIS/HSCoburg)